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08.03.2007, 10:48 Uhr | Übersicht | Drucken
Klausurtagung 2007

Am 24. Februar trafen sich die Mitglieder der CDU Ratsfraktion zu einer eintägigen Klausurtagung im Landgasthaus Begatal.


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Klausurtagung 2007
Die Themen der Klausur waren die Wiedereingliederung der Gemeindewerke in den Kommunalhaushalt, die Ergebnisse der Gemeindeprüfung und das Rathauskonzept.

Zu beginn der Klausurtagung gab die stellvertretende Bürgermeisterin Beate Griemert aus beruflichen Gründen ihren Rückzug aus der Politik bekannt. Sie wird Ende März ihr Ratsmandat niederlegen. Die CDU Dörentrup bedauert diesen Schritt sehr, da sie mit Frau Griemert ein langjähriges engagiertes Mitglied verliert und dankt für die geleistete Arbeit.


Die CDU will die Gemeidewerke ab dem Jahr 2008 wieder in den Kommunalhaushalt eingliedern. Mit der Einführung von dem “Neuen Kommunalen Finanzmanagement“ ab 2008 werden dann die Produkte Wasser und Abwasser gebildet, wodurch dann die gleiche Transparenz wie bei den eigenständigen Gemeindewerken gegeben ist. An der Gebührenkalkulation ändert sich nichts. Durch die Wiedereingliederung können Einsparungen von bis zu 140.000 € jährlich erzielt werden. Die Einsparungen ergeben sich im betrieblichen Aufwand durch den Wegfall der Jahresabschlusskosten und in der kaufmännischen Betriebsführung. Bei den Personalkosten kommt es zu Einsparungen in der Buchhaltung, sowie bei der gegenseitigen Einbindung der Mitarbeiter von Klärwerk, Wasserwerk und Bauhof. Weitere Synergieeffekte sind die Verwendung von einem EDV-System und die Spezialisierung einzelner Mitarbeiter z.B. bei der Gebührenkalkulation und der Buchhaltung. Seitens der Gemeindeverwaltung steht man im Kontakt mit der Stadt Hörstel, die aus den gleichen Gründen die Gemeidewerke zurückholen werden.



Über das Ergebnis der Gemeindeprüfung hat die CDU sich vorab informiert. Dabei wurde die Gemeinde Dörentrup mit allen Kommunen bis 25.000 Einwohnern in NRW verglichen. Dabei lag die Gemeinde bei fast allen Vergleichswerten im Durchschnitt. Eine Empfehlung der Gemeindeprüfer zur Ausgabenreduzierung war u.a. auch die Wiedereingliederung der Gemeindewerke.



Ein weiterer Punkt der Klausur war die Neugestaltung des Rathauses. Das alte Sparkassengebäude ist dringend sanierungsbedürftig, hat einen sehr hohen Energieverbrauch und die Nutzung ist den Mitarbeitern nicht mehr zumutbar. Ebenfalls würde sich ein ordentliches Umfeld um das Rathaus positiv auf die Zentrumsentwicklung auswirken. Bei einem wirtschaftlichen Konzept würde die CDU einem zweckmäßigen Anbau an das Rathaus zustimmen, sowie einer kostengünstigen Umfeldgestaltung. Seitens der Verwaltung sollte geprüft werden, ob es alternative Finanzierungsmöglichkeiten und ob es mögliche Mitbenutzer für das Gebäude gibt, Bei der Umfeldgestaltung sollte geprüft werden, ob eine Förderung aus dem ILEK-Programm möglich ist. Die CDU will im Haushalt 2007 Planungskosten bereitstellen.





Mit freundlichen Grüßen

CDU Ratsfraktion Dörentrup

Martin Corbach
Fraktionsvorsitzender

Tel./Fax: 05265/6342
E-Mail: Martin.Corbach@t-online.de



aktualisiert von Bernd Meyer, 08.03.2007, 10:53 Uhr

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