Laschet in Paderborn

 

 

Armin Laschet zu Gast bei der Sitzung des Landesnetzwerks Aussiedler der CDU
Nordrhein-Westfalen

 

 

 

Zahlreiche Gäste besuchten in Paderborn das Diskussionforum „Heimat – Identität – Glaube", das vom Netzwerks Aussiedler in der CDU Nordrhein-Westfalen veranstaltet wurde. Der Landesvorsitzende des Netzwerks, Heinrich Zertik (MdB) begrüßte die etwa 120 politisch interessierten Bürgerinnen Bürger in der Paderborner Schützenhalle. Der Ehrengast der Veranstaltung, der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der CDU Nordrhein-Westfalen Armin Laschet (MdL) brachte es auf
den Punkt:

Die CDU ist die einzige Partei, die mit dem Netzwerk eine Interessensvertretung der Aussiedler und Spätaussiedler hat. Dies spricht dafür, dass die CDU eine Volkspartei ist. „Wer in den kommunistischen Jahren seinen Glauben hoch gehalten hat und seine deutsche Kultur gepflegt hat, hat viel Unterdrückung erlitten. Diese Menschen haben ihr Hab und Gut zurückgelassen und gestalten erfolgreich ihre neue alte Heimat mit“, betonte Armin Laschet.

 

 

Er dankte Heinrich Zertik, dass er auch die Sorgen und Nöte der Russlanddeutschen in die Politik bringt.

 

 

 

Der Nordrhein-Westfälische CDU-Spitzenkandidat sprach auch über die
Meinungsbeeinflussung durch Rechtspopulisten und politische Kräfte
aus dem Ausland und mahnte, dass sich jeder selbst der Wahrheit bewusst sein muss:

 

„Wir sitzen hier jetzt alle zusammen, dürfen unsere Meinung äußern und auch frei umherreisen. Das war nicht immer so und es ist Helmut Kohl zu danken, dass er die historische Chance der Wiedervereinigung genutzt hat. Und es ist Horst Waffenschmidt zu danken, dass er sich in besondererWeise als erster Aussiedlerbeauftragter der Bundesregierung um die Anliegen der Russlanddeutschen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gekümmert hat."


Den Rechtspopulisten, die in letzter Zeit an dem Thema Flüchtlinge gewachsen sind, kann man getrost sagen: wir haben es bereits erreicht, dass die hohen Flüchtlingszahlen zurückgegangen sind. Deshalb fordert die CDU klare Prinzipien:


Asyl und Bleiberecht soll es nur für die Menschen geben, die in Not sind. „Wer dauerhaft in Deutschland lebt, soll auch ein deutscher Staatsbürger mit allen Rechten, allerdings auch mit allen Pflichten werden", so Laschet.

 

Den Vorschlag der rotgrünen Landesregierung, dass Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft auch das kommunale Wahlrecht bekommen
sollen, lehnt er entschieden ab. Dies geht zulasten der Integration.

 

Laschet sprach auch über die wichtigsten Themen bei der Nordrhein-Westfälischen Landtagswahl:

 

Wirtschaft, Bildung und Innere Sicherheit.

 

Die CDU NRW ist bei diesen drei Themen grundsätzlich anderer Auffassung als die rot-grüne Landesregierung:

„Neben Umwelt und Naturschutz müssen wir uns auch Gedanken machen, wo Menschen leben und Arbeit finden", so Laschet.

 

Auch bei der Bildung und der inneren Sicherheit hinke die rot-grüne NRW-Landesregierung.

„Keine Stadt in NRW darf einen schlechten Ruf wegen mangelnder Sicherheit in unserem Land haben", betonte der Politiker und mahnte zu einer effektiven und konsequenten Bekämpfung der Kriminellen und Gefährder und ging damit auf den Fall Anis Amri ein.

 

Beim anschließenden Austausch lobten die Anwesenden die Rede des CDU-Spitzenkandidaten Armin Laschet.

 

„Wir freuen uns auf den Landtagswahlkampf, auf die Wahl am
14. Mai und darauf, dass danach der Ministerpräsident Armin Laschet heißt“, schloss Heinrich Zertik die Veranstaltung.

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